Das Repair-Café, in dem nichts weggeworfen wird
Toaster, Stühle, ein Plattenspieler von 1974: an jedem letzten Samstag treffen sich kaputte Dinge auf geduldige Hände.
An jedem letzten Samstag im Monat füllt sich der Saal des Bürgerhauses mit Dingen, die anderswo längst im Müll gelandet wären: Toaster, Wasserkocher, ein Plattenspieler von 1974, ein Lieblingsstuhl mit lockerem Bein. Und mit Menschen, die wissen, wie man sie wieder zum Leben erweckt.
Reparieren statt ersetzen
Die Helfer nehmen kein Geld, nur Kuchen. Wer kommt, lernt nebenbei selbst zu löten, zu leimen, zu nähen. Am Ende des Tages hängt eine Tafel mit der Bilanz aus: diesmal vierzig Dinge gerettet, vierzig Mal nicht gekauft.
Etwas zu reparieren ist eine kleine Weigerung: gegen die Eile, gegen das Wegwerfen, gegen die Annahme, dass Neu immer besser sei.
Werkzeug ist vorhanden; defekte Dinge bitte mitbringen, samt der Geschichte dazu.
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