Tausend Bäume für die alte Bahntrasse
Wo dreißig Jahre lang nur Schotter und Brennnesseln lagen, pflanzt die Stadt nun eine grüne Allee quer durch die Viertel.
Dreißig Jahre lang war die alte Bahntrasse ein Niemandsland aus Schotter, Brennnesseln und vergessenen Zäunen. An diesem Wochenende wurde dort der erste von tausend Bäumen gepflanzt — von Hand, von Nachbarn, mit Spaten, die sich die Anwohner geliehen hatten.
Eine grüne Naht durch die Stadt
Geplant ist eine durchgehende Allee, die fünf Viertel verbindet, die der Schienenstrang einst trennte. Linden, Ahorn und Obstbäume; in zehn Jahren, sagen die Planer, soll man im Schatten von einem Ende zum anderen gehen können.
Wer einen Baum pflanzt, dessen Schatten er nicht mehr erleben wird, hat die Stadt verstanden.
Die nächste Pflanzaktion ist für den Herbst angesetzt; Spaten werden gestellt, gute Laune wird vorausgesetzt.
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